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WAS PASSIERT BEI EINEM TÖDLICHEN VERKEHRSUNFALL UND ES WAR TRUNKENHEIT AM STEUER MIT IM SPIEL?

Natürlich hoffte jeder, dass so
etwas nie passiert. Aber es
sterben immer noch zuviel Menschen
auf den Straßen, vor allem
wegen Alkohol und Drogen.
So hat Italien die Gesetze hierzu
verschärft.
Am 25. März dieses Jahres ist
ein neues Gesetz, mit dem unter
anderem die neue Straftat
„omicidio stradale“ (also Straßen-
Mord) eingeführt wurde, in
kraft getreten.
Nun kann bei Trunkenheit am
Steuer oder Fahren unter Drogenein-
fluss, wenn es zu einem Verkehrsunfall
führt und man dabei
für den Tod von Menschen
verantwortlich ist, dies mit bis
zu 12 Jahren Freiheitsstrafe und
15 Jahre Führerscheinentzug
bestraft werden.
Das Strafmaß richtet sich bei
Trunkenheit nach der Alkoholmenge
im Blut. Zum Beispiel
bei über 0,8 g/l Alkohol im Blut
zwischen 5 und 10 Jahre Frei-heitsstrafe und bei über 1,5 g/l
zwischen 8 und 12 Jahren.
Auch besonders gefährliches
Fahren, unabhängig von Trunkenheit
oder Drogeneinfluss,
wie z.B. extrem schnelles Fahren,
riskante Überholmanöver,
bei Rot über die Ampel, kann
mit zwischen 5 und 10 Jahren
bestraft werden, wenn man dabei
einen tödlichen Unfall verursacht.
Die Strafen wurden auch für den
Fall von schweren Körperverletzungen
verschärft.
Wird man in diesen Fällen wegen
Staßen- Mord oder wegen
eines Verkehrsunfalls mit Körperverletzten
verurteilt, ist auch
der Führerschein weg: im ersten
Fall von 10 bis 15 Jahre und im
zweiten Fall von 5 bis 10 Jahre.
Die neue Regelung ist sehr detailliert,
aber was wichtig ist, zu
wissen, ist dass in diesen Bereich
eine deutliche Verschärfung der
Rechtslage stattgefunden hat.

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